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In einem so überragenden Restaurant wie dem "Wiesengrund" werden Gäste schon fast zwangsläufig zu Stammgästen, und das hat für den Koch einen kleinen Nachteil: Er muss seine Menüs im Eiltempo immer wieder wechseln, will er seinem Credo treu bleiben und die Kundschaft immer neu verblüffen.
Nehmen wir's vorweg: Hans-Peter Hussong, GaultMillaus Koch des Jahres 2000, nimmt die Herausforderung mit Begeisterung auf. Und hat seine Stammgäste noch nie enttäuscht.
Der Spitzenkoch fällt nur in der Freizeit (Hobby Fallschirmspringen mit Brevet im freien Fall aus 3500 Metern), an den Töpfen steigert und verfeinert er seinen Stil von Jahr zu Jahr. Butter, Rahm und Fett hat er schon längst aus der kleinen Küche verbannt. Jetzt kämpft er darum, pro Gang nur mit zwei, drei Aromen auszukommen, die Produkte so natürlich wie möglich zu belassen und die Akzente erst drum herum zu setzen: in den Saucen, in den Beilagen. Geblieben ist der gigantische Aufwand für jedes einzelne Gericht. Man wähnt eine riesige Brigade am Werk und staunt, dass ganze vier Mann für dieses kulinarische Feuerwerk sorgen.
Neuste Attraktion: Ines und Peter Hussong haben ihren Garten in ein wahres Bijoux verwandelt. Die Ambiance ist traumhaft schön, und der runde Zehnertisch am Rand der gepflegten Anlage hat für grössere Tafelgesellschaften wohl bald Kultstatus. Hervorragender Service, faire Preise.
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